Donnerstag, 8. Oktober 2009

...

Wie ist das, wenn Träume in einem keine Macht besitzen?, fragst du.
Ich nicke, will andeuten, dass ich deine Frage und ihre Bedeutung verstanden habe. Ich brauche Zeit, das ist nicht einfach. In der Ferne suche ich nach der Antwort, immer dorthin, dort wo alles möglich sein könnte, weil es nicht hier ist. Streiche über meine zerschrammten Handgelenke und rücke den Silberring zurecht. Auf meinem Handrücken schimmern die feinen Härchen in der Sonne.
Es ist wie unerfüllte Liebe, wie hoffnungslose Sehnsucht, will ich sagen, aber wir beide wissen, das Pathos zwar an betrunkenen Abenden alles erklärt, aber nur die besonderen Tage benennt, die Maxima. Den Alltag, das meistens, trifft es nicht.
Am Horizont zerteilen die Windräder den Himmel. Im gleichen Takt, für die Ewigkeit des Menschen.
"Es resigniert", sage ich schließlich. "Es macht kraftlos." Du weißt es doch, siehst mich doch zwischen den Wegen keinen wählen. Immer und immer, für meine Ewigkeit.

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