wo man lacht

Es tut gut wieder da zu sein.
Drei Wochen in der Heimat und andernorts haben mich auf schmerzliche Weise wieder einmal gelehrt, dass das eigene Bett nicht zu ersetzen ist und Privatssphäre unbedingt unter Androhung von Todesstrafe geschützt werden sollte.
Ich bin angekommen. Der Busfahrer des TXL kommt zwar seine üblichen paar Minuten zu spät, nimmt mir aber die mit gefühlten 80 Wackersteinen gefüllte Tasche ab und trägt sie lächelnd zum nächsten Sitz, ich nicke dankend. Die Verkäuferin bietet mir drei Kirschtaschen zum Preis von einer an und schenkt mir eine Caprisonne dazu, ich ersteigere meinen Straßenfeger für 2 Euro, mehr wollte sich der zahnlose Obdachlose einfach nicht andrehen lassen und sitze nun auf meiner Bettkante atme durch. Zum ersten Mal in meinem Leben löst ein Ort ein Gefühl aus, das ein bisschen wie frischgebackene Schrippen riecht. Egal, was der Rest der Welt über Berlin sagt - es ist mein Zuhause.

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